Sport des Monats Dezember 2014: Reiten

Das Glück der Erde liegt ja bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Damit du das Glück nicht lange suchen musst, stellen wir dir hier den Pferdesport vor. Ob Ausritte in der Natur, Dressurreiten oder Westernreiten: Reiten ist ein unglaublich vielseitiger Sport, der das ganze Jahr Spass bereitet.

Reiten - Ein aktiver Sport

Schon seit Menschengedenken arbeiten Mensch und Pferd zusammen. Früher galt das Pferd vor allem als Arbeitstier und transportierte beispielsweise Mensch oder Güter von A nach B. Heute sind Pferde weniger Arbeitstier und mehr Sportpartner sowie treuer Freund des Menschen.
Reiten- Das ist nicht einfach aufs Pferd sitzen und sich zurücklehnen. Vielmehr ist es ein aktiver Sport, bei dem der Reiter mit den Bewegungen des Tieres mitgehen muss und das Pferd durch Schenkeldruck, Zügel, Stimme und Gewichtsverlagerung dirigiert. Um seinen Körper richtig einsetzen und den Ritt geniessen zu können, solltest du unbedingt einen Reitkurs besuchen. Hier wird dir von Basiswissen über Pferde und Material bis hin zu der richtigen Technik alles vermittelt, was du brauchst. Sitzt du bei den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp bald sicher im Sattel, so kannst du auch weitere Disziplinen des Pferdesports erlernen.

Die Qual der Wahl

Dressurreiten ist quasi das Handwerkzeug zum Ausüben aller anderen Reitdisziplinen und eine bekannte olympische Disziplin. Hier geht es in erster Linie um die Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Die natürlichen Bewegungen des Pferdes werden gefördert und verbessert. Geübt wird beispielsweise das Bewegen auf einer geraden oder gebogenen Linie in Schritt, Trab oder Galopp.
Beim Springreiten müssen Pferd und Reiter verschiedene Hindernisse überwinden, was auf beiden Seiten viel Geschicklichkeit und Balance erfordert.
Das Westernreiten kommt ursprünglich aus Amerika, ist aber mittlerweile auch bei uns sehr beliebt. Die Arbeit der Cowboys ist Vorbild des Westernreitens und so werden die meisten Übungen mit wenig Schenkeldruck und Zügelführung ausgeführt. Die Zügel werden in einer Hand gehalten, da man bei der Arbeit auch stets eine Hand frei hat, um beispielsweise ein Weidetor aufzumachen. Gern gesehen ist vor allem auch bei Turnieren die richtige Kleidung im Cowboylook. Also Hut aufgesetzt und ab in den Sattel!
Wie der Name schon verrät, setzt sich die Vielseitigkeitsprüfung (früher Military) aus verschiedenen Disziplinen zusammen: Dressur-, Spring- und Geländereiten. Seinen Ursprung hat es im Militär und zwar im Ausbildungsprogramm der Kavallerie.
Die Vielseitigkeitsprüfung findet während drei Tagen statt. Am ersten Tag wird eine Dressurprüfung absolviert, am zweiten eine Geländeprüfungen, die aus einer Wegstrecke und einer Querfeldeinstrecke mit vielen Hindernissen besteht. Am dritten Tag findet schliesslich die Springprüfung statt. Die Prüfung verlangt insgesamt sehr viel Mut, Ausdauer und Können von Pferd und Reiter.
In Mindestzeit eine bestimmte Strecke zurückzulegen, ist das Ziel des Distanzreitens. Die Streckenkategorien reichen von einigen Kilometern bis zu unglaublichen 160 Kilometern!
Pferdesport kann man aber nicht nur auf dem Pferd betreiben, sondern auch dahinter. Nämlich in Wagen, welche an die Pferde angespannt sind. Die Disziplin Fahren erlebt seit einiger Zeit einen regelrechten Beliebtheitsboom und wird sowohl in der Freizeit wie auch an Turnieren betrieben.
Zu guter Letzt noch eine gymnastische Höchstleistung: Voltigieren. Einzelne oder mehrere Personen führen auf dem sich vorwärts bewegenden Pferd akrobatische Turn- und Gymnastikübungen aus. Eine Person hat jeweils festen Boden unter den Füssen und führt das Pferd.

Interessiert?

Einmal fest im Sattel hast du also die Qual der Wahl! Du kannst aber auch einfach wunderschöne Ausritte mit den anmutigen Tieren geniessen!
Wenn du das Reiten erlernen oder andere Disziplinen kennen lernen willst, dann kannst du dich bei den Baslern Reitsportlern unseres Vertrauens melden:
Reitstall Schänzli Basel