Sport des Monats Februar 2015: Roller Derby

Du möchtest einen einzigartigen und rasanten Teamsport betreiben? Beim Roller Derby wirst du garantiert fündig.

Voller Kontakt voraus

Roller Derby ist eine Vollkontaktsportart der etwas anderen Art. Auf klassischen vierräderigen Rollschuhen wird versucht das gegnerische Team zu umrunden und somit Punkte zu sammeln. Doch es geht dabei nicht um idyllisches Rollschuhlaufen. Die Teams blocken sich gegenseitig mit vollem Körpereinsatz und viel Strategie.

Rollende Derby Girls

Es treten jeweils zwei Fünfer-Teams gegeneinander an und fahren auf einem Oval ihre Runden, sogennante Jams. Pro Team gibt es eine Jammerin (to jam=stören), deren Aufgabe es ist, das gegnerische Team zu umrunden und so Punkte zu sammeln. Doch so leicht kommt sie am gegnerischen Team nicht vorbei, denn die versuchen die Jammerin zu blocken und am Vorbeifahren zu hindern. Dies tun sie, indem sie ihr durch vollen Körpereinsatz den Weg versperren oder sie abdrängen. Beim Roller Derby kann es zwar ruppig zu und her gehen, der Einsatz von Körperteilen wie Ellenbogen, Fäuste oder Füsse sind dabei aber nicht erlaubt. Wer doch unerlaubte Körperteile einsetzt, begeht ein Foul und kommt für 30 Sekunden auf die Strafbank. Im Vordergrund stehen Spass, Teamgeist und Strategie.
Die Jams dauern jeweils zwei Minuten und werden in zwei Spielhälften à 30 Minuten gespielt. Die intensiven Jams verlangen den Spielerinnen einiges an Kondition ab, denn Roller Derby ist definitiv kein Sport zum Rumstehen. Das Team, welches am Ende der Spielzeit am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

Mädchen trifft Göre

 Roller Derby wird heute fast ausschliesslich von Frauen gespielt. In der Schweiz finden sich mittlerweile in allen grösseren Städten Roller Derby Teams.
Dieser Sport bringt nicht nur deinen Kreislauf in Schwung, sondern lässt dich auch noch deine Energie loswerden. Das i-Tüpfelchen ist, dass beim Roller Derby coole Outfits ein Muss sind. Glitzernde Helme, knappe Shorts und Kniestrümpfe: Die Teams scheuen keine Kosten und Mühen um beim Derby den richtigen Eindruck zu hinterlassen. Auf den Oberteilen sind jeweils Namen aufgedruckt. Diese Namen geben sich die Mädchen im Laufe ihrer Trainings mit viel Humor selber und so sieht man dann beispielsweise eine „Smashley Simpson“ ihre Runden drehen.

Interessiert?

Möchtest du in die rasante Welt des Roller Derbys eintauchen? Dann melde dich beim Basler Derby Girl Kollektiv zum Probetraining.