März 2012: Rhönrad

Lust auf eine Sportart, bei der sich alles ums Rad dreht?

Der Sport des Monats März stellt euch einen Sport vor, bei dem sich alles um ein Rad dreht. Zwei grosse Ringe, verbunden durch sechs Sprossen und genügend gross, sodass die Turnerinnen und Turner ins Rad hinein stehen können! Das Aussehen eines Rhönrads ist schwierig zu beschreiben – man muss schon fast ein Bild des Rhönrads sehen, um sich eine Vorstellung machen zu können, was das Rhönrad überhaupt ist. Wir können euch aber garantieren, der Aufwand lohnt sich!

Das Rhönradturnen ist noch keine 100 Jahre alt und wurde in Deutschland erfunden. Dementsprechend ist Deutschland auch das Land, in dem das Rhönrad am bekanntesten ist. In der Schweiz und den anderen Nachbarländern hat in den letzten Jahren die Popularität dieses Sports jedoch stetig zugenommen.

Es gibt drei verschiedene Einzel-Kategorien (Für Paare gibt es andere Kategorien).

Beim Geradeturnen turnen die Sportlerinnen und Sportler auf einer 23 Meter langen Strecke verschiedene Pflicht- und Kürübungen. Viele Elemente des Geradeturnens ähneln Elementen aus den Reck- und Barrenübungen der Kunstturner. Zusätzlich wird die Übung zur Musik geturnt. Je besser die Kür zur Musik passt, desto besser ist auch die Bewertung.
Beim Spiralenturnen dreht sich das Rhönrad so im Kreis, wie wenn man eine Münze drehen würde. Auch hier gibt es obligatorische und Kürelemente.
Der Sprung ist die dritte und letzte Einzel-Disziplin. Er wurde erst vor gut zehn Jahren auch bei den Damen eingeführt und ist äusserst spektakulär! Beim Sprung wird das Rhönrad von der Turnerin oder vom Turner mit Schwung angeschoben. Nach einem kurzen Sprint zum Rad hin springt man auf das rollende Rad auf und lässt sich vom Schwung bis ganz nach oben ziehen. Von der oberen Kante des Rhönrads vollführt man einen möglichst akrobatischen Sprung hinunter auf einen Mattenberg – zum Beispiel ein Salto, etc.

Wie beim Turnen wird die Übung von Kampfrichtern benotet. Bewertet werden die Ausführung, das Vorhandensein der obligatorischen Elemente sowie der Schwierigkeitsgrad der Übung. Eine 10 ist dabei die beste Note.

Noch mehr Informationen zum Rhönradturnen findest du auf der Homepage des TV Liestal. Der TV Liestal hat übrigens eine sehr grosse Rhönradgruppe, die in verschiedenen Niveaus unterteilt trainieren. Es gibt selbstverständlich auch eine Anfängergruppe. Zudem werden immer wieder Schnuppertrainings angeboten. Falls wir also dein Interesse geweckt haben, zögere nicht und melde dich bei Jocelyne!

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Rhönrad in der Umgebung

TV Liestal

Jocelyne Hänggi

www.tvliestal.ch

Weitere Infos

www.rhoenradswiss.ch