Sport des Monats März 2015: Orientalischer Tanz

Orientalischer Tanz bringt nicht nur Freude und Energie, sondern trainiert auch sanft den ganzen Körper.

Bewegung für den ganzen Körper

Der Orientalische Tanz gehört zu den ältesten Tänzen der Welt und begeistert auch heute noch Tänzerinnen und Zuschauer. Im Volksmund ist er vor allem als Bauchtanz bekannt. Es wird bei diesem Tanzstil aber nicht einfach mit dem Bauch gewackelt; auch Beine, Becken, Arme, Kopf und Schultern kommen zum Einsatz.

Stile

Der Orientalische Tanz umfasst verschiedene Tanzstile, die sich durch ihre Bewegungen voneinander unterscheiden. Der bekannteste Stil ist der klassische Orientalische Tanz und ist meistens gemeint, wenn man von Bauchtanz spricht. Er ist ein Tanz aus der Körpermitte heraus mit isolierten Bewegungen von Becken, Brustkorb, Kopf oder Schultern. So bleibt zum Beispiel der Oberkörper ganz ruhig, während man das Becken bewegt. Die Arme dienen vor allem zur Umrahmung der Körperbewegung, sozusagen als Verschönerung des Tanzes. Ein besonderes Element sind die „Shimmies“, das sind isolierte Schüttel- und Vibrationsbewegungen von einzelnen Körperteilen. Trägt die Tänzerin dabei ein Kostüm mit Metallverzierungen, so fangen diese bei den Bewegungen an zu klingen und der Tanz wird auch noch akustisch untermalt.
Ebenfalls zum Orientalischen Tanz gehören die orientalischen Folkloretänze. Sie haben sich aus Volkstänzen entwickelt und besitzen meist eine genaue, traditionelle Choreographie sowie Kleidungsvorschriften.
Daneben gibt es viele Stile, welche sich an den klassischen Orientalischen Tanz anlehnen, sich aber dennoch durch Tanzschritte oder Kostüme unterscheiden. Heutzutage gibt es beispielsweise viele Tänze, die Bewegungen und Musik vermischen und so entstehen Formen wie Oriental Pop oder Oriental Hip Hop.

Kostüme

Wie die Stile des orientalischen Tanzes, haben sich auch die Kostüme mit der Zeit immer wieder verändert. Das klassische Kostüm besteht oft aus einem paillettenbesetzten, knappen Oberteil, einem paillettenbesetzten Gürtel und einem Rock. Modisch bedingt trugen die orientalischen Tänzerinnen aber auch mal lange oder kurze Hosen. Beliebte Accessoires sind Schleier oder Capes, wobei der Schleier meist nur für das Intro genutzt und anschliessend abgelegt wird.

Tanz dich gesund

Orientalischer Tanz ist ein sehr anmutiger Tanz, der den ganzen Körper fit hält. Durch die isolierten Bewegungen von verschiedenen Körperpartien werden zahlreiche, meist tiefliegende Muskeln beansprucht, unter anderem die Beckenbodenmuskulatur. Wenn du zum Beispiel viel sitzen musst, ist der Orientalische Tanz das perfekte Training, um deinen Körper zu aktivieren und eine aufrechte Haltung zu fördern.

Interessiert?

Du möchtest diesen verzaubernden Tanzstil erlernen? Dann kannst du dich zum Beispiel bei der Bauchtanzschule von Helena Devallier melden.