Clever essen

Junge ist Frühstück

Hier bekommst du einige Tipps zum clever essen. Diese können dir helfen, Heisshunger zu vermeiden und zeigen dir, wie du bewusst und mit Genuss isst.

Regelmässig essen - das verhindert Heisshunger-Attacken

Das Frühstück und ein Znüni sind wichtige Mahlzeiten. Diese beugen Heisshunger-Attacken vor, welche meist mit zuckerreichen Kalorienbomben bekämpft werden. Am besten ist es, wenn du über den Tag verteilt mehrere kleine bis mittelgrosse Mahlzeiten zu dir nimmst. Drei Hauptmahlzeiten und ein bis zwei Zwischenmahlzeiten sind ideal. Versuche ausserdem, Vollkornprodukte den Produkten aus Weissmehl vorzuziehen, da diese länger sättigen.

Achte auf dein Hunger und Sättigungsgefühl

Achte darauf, dass sich Essenszeiten und essensfreie Zeiten abwechseln, so hast du bei den Mahlzeiten auch wirklich Hunger. Frage dich vor einem Snack, ob du wirklich Hunger hast. Denn auch Stress, Langweile und verschiedene Emotionen können Lust auf Essen machen.

Geeignete Snacks: Gemüsesticks, Früchte, Naturjoghurt und Quark, Nüsse 

Vermeide ständiges Zwischendurchessen (Dauersnacking) und den übermässigen Konsum von Süssgetränken. Dies kann deine Hunger- und Sättigungsmechanismen durcheinander bringen.

Langsam und ohne Ablenkung essen

Am besten sitzt du fürs Essen mit Freunden oder deiner Familie an einen Tisch und ihr geniesst die Mahlzeit gemeinsam. Schaltet Fernseher und Computer aus, damit ihr nicht abgelenkt seid. So esst ihr bewusster und könnt euer Sättigungsgefühl besser wahrnehmen. 

Achtet auch darauf, langsam zu essen. Klar ist das nicht immer ganz einfach wenn man Bärenhunger hat, aber sinnvoll, da es eine Weile braucht bis das Sättigungsgefühl eintritt. Isst du also zu schnell, umgehst du dieses Signal und nimmst vielleicht mehr zu dir als dein Körper braucht.

Auf angemessene Portionen achten

Wie viel du essen sollst oder wie gross eine Portion für dich sein sollte, hängt von deinem Energiebedarf ab. Dieser variiert je nach Geschlecht, der Körpergrösse, dem Alter, der körperlichen Aktivität und den genetischen Voraussetzungen. Achte einfach auf dein Hunger- und Sättigungsgefühl. Im Normalfall kannst du daran gut erkennen, welche Menge du benötigst. Die Ernährungspyramide und das Tellermodell können dich dabei zusätzlich unterstützen, die richtige Portion und eine Mahlzeit ausgewogen zusammenzustellen.

Frische und regionale Produkte kaufen

Frische und regionale Produkte stehen für viel Geschmack und Nährstoffe. Lange Transportwege und Lagerzeiten vermindern die Qualität des Essens. So reagieren zum Beispiel Vitamine empfindlich auf Hitze, Licht sowie Sauerstoff und gehen verloren. Auch stark verarbeitete Produkte enthalten in der Regel weniger gesunde Nährstoffe als Frischprodukte. Greif also zu, wenn du das nächste mal frische und regionale Produkte siehst.

Besonders bei Früchten und Gemüse lohnt es sich, darauf zu achten, dass sie aus der Region stammen und gerade Saison haben. Sie enthalten nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Letzteren wird eine grosse gesundheitliche Bedeutung zugeschrieben und können nicht über Vitamintabletten oder andere Produkte aufgenommen werden.

Es müssen aber nicht immer nur frische Produkte sein. Als gute Alternative kannst du auch mal tiefgekühlte Früchte oder Gemüse verwenden. Diese werden nach der Ernte meist sofort eingefroren, sodass viele Nährstoffe erhalten bleiben.