Orangenhaut und Dehnungsstreifen

Dellen an den Beinen

Du musst dir keine Sorgen machen, wenn du Orangenhaut oder Cellulite an deinem Körper feststellst. Orangenhaut ist keine Krankheit, sondern eine biologisch bedingte Veränderung des Bindegewebes. Fast nur Frauen und Mädchen sind davon betroffen, weil sie eine andere Haut als Männer haben. Frauenhaut ist weicher, die oberste Hautschicht ist dünner, die darunterliegenden Fettschicht dicker und das Bindegewebe lockerer und dehnbarer. Dies muss so sein, denn das Gewebe dient während der Schwangerschaft als Schutz für das Baby. Bei der Cellulite drücken sich besonders stark gefüllte Fettzellen zwischen den Bindegewebsfasern an die Hautoberfläche durch und führen dort zu den typischen Dellen. Diese bilden sich besonders leicht an Oberschenkeln, Oberarmen, dem Gesäss und an der Hüfte. Gegen die Orangenhaut kannst du wenig machen. Treibst du regelmässig Sport, wird eine Besserung eintreten, da Muskeln das Gewebe straffen. Die in der Werbung versprochenen Wundermittel erzielen dagegen meist nicht den gewünschten Effekt.

Dehungsstreifen

Dehnungsstreifen entwickeln sich durch starke Dehnung des Gewebes. Begünstigt wird ihre Entstehung durch eine Bindegewebsschwäche oder bei einer starken Gewichtszunahme. Diese tritt z.B. während einer Schwangerschaft oder als Folge von starkem Übergewicht auf. Die Streifen wirken rötlich-weiss, da kleine Blutgefässe durch das überdehnte Gewebe scheinen. Sie sind nicht gesundheitsschädlich, sondern können eher kosmetisch stören. Dagegen hilft, wenn du Übergewicht vermeidest und dadurch die Streifen erst gar nicht so einfach entstehen können.

Mythos

Nur wer Übergewicht hat, bekommt Cellulite

Nein! Verantwortlich für die Dellen in der Haut sind das Bindegewebe und die Menge an Fettzellen. Wie stark oder schwach unser Bindegewebe ist, ist ganz erblich bedingt.