Sex, so funktioniert's

Meist beginnt Sex mit Zärtlichkeiten wie Streicheln und Küssen. Dieses Vorspiel erregt beide Partner. Beim Jungen wächst das Glied und wird steif, beim Mädchen wird die Scheide feucht, die Klitoris schwillt an und die Brustwarzen stellen sich auf. Beim Geschlechtsverkehr führt der Junge seinen Penis in die Scheide des Mädchens ein. Leichter geht es, wenn das Mädchen ihrem Freund dabei hilft, sein Glied in ihre Vagina einzuführen.

Wenn das Eindringen schmerzt, macht eine Pause und lasst euch mehr Zeit fürs Vorspiel. Probiert es später wieder, wenn die Scheide ausreichend feucht und die Anspannung verflogen ist oder nehmt Gleitcreme zur Hilfe.

Beim Geschlechtsverkehr bewegen sich beide, so dass durch die Reibung ein angenehmes Gefühl entsteht. Im besten Fall erreichen beide einen Punkt, wo die Spannung sich steigert und danach entlädt. Das nennt man Höhepunkt oder Orgasmus. Diesen Punkt können beide gleichzeitig erreichen. Es ist aber häufig so, dass einer von beiden zuerst seinen Höhepunkt erlebt und der andere länger braucht oder überhaupt nicht zum Orgasmus kommt. Das macht nichts. Du kannst deinen Freund oder deine Freundin auch nach dem Geschlechtsverkehr zum Höhepunkt bringen, indem du ihn oder sie streichelst oder mit dem Mund verwöhnst. Manchmal reicht es auch schon, einander so nah zu sein, dass der Orgasmus nicht so wichtig ist. Sprecht über eure Fantasien und sagt, was euch Spass macht. Und seid nicht enttäuscht, wenn es nicht auf Anhieb so ist wie in eurer Vorstellung. Guter Sex braucht Zeit und Übung. Gemeinsam könnt ihr viel voneinander lernen und entdecken.

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Erste Hilfe bei Sexpannen

Keine Erektion: Lasst euch mehr Zeit
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Scheide wird nicht feucht: Ihr braucht mehr Zeit, Stimulation oder Gleitcreme.
 Sei ehrlich, falls du es nicht willst.

Er kommt zu schnell: Lasst es zu und macht eine Pause. Wenn ihr beide noch Lust habt, probiert es nochmal. Beim zweiten Mal dauert es länger.


Schmerzen beim Einführen: Lasst euch mehr Zeit oder verschiebt das erste Mal. Versucht nicht, es zu erzwingen.

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