Das Kondom

Nahaufnahme von Kondomen in verschiedenen Farben
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Die meisten Kondome bestehen aus Latex. Die Handhabung ist einfach und sicher, sobald du etwas Routine hast. Mit einem Gummi schützt du dich oder deine Freundin nicht nur vor Schwangerschaften, sondern auch vor Krankheiten wie Aids, Hepatitis B oder Pilzerkrankungen.

So bist du sicher:

  • Übe vor dem ersten Mal, wie du ein Kondom überstreifst.
  • Achte darauf, das Kondom nicht zu beschädigen, wenn du es aus der Packung nimmst.
  • Die Grösse des Kondoms sollte der deines steifen Gliedes entsprechen. Ein zu kurzes Präservativ schützt ebenso unzuverlässig wie ein zu grosses.

  • Lagere Kondome lichtgeschützt verpackt und kühl.
  • Einen Gummi, den du schon seit Wochen im Portemonnaie herumgetragen hast, solltest du nicht mehr benutzen.
  • Vermeide, dass das Latex mit Öl oder Fett (Salbe, Vaseline) in Berührung kommt – davon wird es brüchig.
  • Verwende als Gleitmittel nur spezielle Präparate auf Wasserbasis.

Die Vorteile des Kondoms sind schnell aufgezeigt: Es hat keine Nebenwirkungen, ist günstig, beinahe überall erhältlich und schützt als einziges Verhütungsmittel auch vor der Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten.


Und so funktioniert es


Am oberen Ende des Kondoms befindet sich in der Regel eine Ausbuchtung für die Samenflüssigkeit. Dieses Reservoir wird zwischen Daumen und Zeigefinger zusammengedrückt, während das Kondom mit der anderen Hand über das steife Glied abgerollt wird. Nach dem Geschlechtsverkehr solltest du den Penis noch im halbsteifen Zustand aus der Scheide ziehen. Währenddessen hälst du das Kondom fest, um zu vermeiden, dass Samenflüssigkeit ausfliesst. Sonst kann es doch noch zu einer Schwangerschaft kommen.

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