Alkohol und Gesundheit

Risiken des Alkoholkonsums

Der Arzt, Philosoph und Heiler Paracelsus sagte schon 1538: «Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht‘s, dass ein Ding kein Gift sei.» Wie bei allem kommt es also auch beim Alkohol auf das Mass an. Mit kleinen Mengen an Alkohol kann unser Körper umgehen, grössere Mengen oder regelmässiges Trinken können jedoch mit schwerwiegenden Folgen enden. Denn Alkohol ist ein Gift, das fast alle Organe schädigen kann. Hier ein paar Beispiele von negativen Folgen bei zu starkem oder zu häufigem Alkoholkonsum:

Leber
Alkohol wird hauptsächlich in der Leber abgebaut. Sie ist bei übermässigem Alkoholkonsum besonders gefährdet. Trinken wir zu viel oder zu häufig Alkohol, sammelt sich in unserer Leber Fett an. Die Leber vergrössert sich und wird durch das Fett geschwächt. Als Folge können Krankheiten wie die alkoholische Hepatitis (Gelbsucht), oder eine Leberzirrhose auftreten, die bis zum Tode führen können. 

Herz
Zu viel Alkohol, sei es dauernd oder auch nur punktuell in Form von Rauschtrinken, schadet dem Herzen und dem Herzkreislaufsystem. Starker Alkoholkonsum kann Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelentzündungen herbeiführen.

Krebserkrankungen
Langfristiger übermässiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Mund-, Rachen-, Speiseröhre-, Kehlkopf-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber-, Brustdrüsenkrebs.

Gehirn
Alkohol kann zu einer Abnahme der Konzentrationsfähigkeit, zu Gedächtnisproblemen, zu einer Verminderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen, einer gestörten Realitätswahrnehmung, Depressionen und Psychosen führen.

Sexualhormone
Langfristiger übermässiger Alkoholkonsum stört die Produktion der Sexualhormone. Beim Mann wird weniger Testosteron produziert, was zu weniger Lust und zu Impotenz führen kann. Auch bei der Frau wird die Fruchtbarkeit beeinträchtigt.