Lachgas

In der Medizin wird Lachgas als Narkosemittel eingesetzt. In geringen Dosen wirkt es schmerzstillend, in hohen Dosen betäubend. In der Partyszene wird meist ein weniger reines Lachgas verwendet, das in Luftballons abgefüllt oder direkt aus Rahmbläserkapseln inhaliert wird. Bereits nach wenigen Sekunden tritt ein Rausch ein, der einige Minuten andauert. Die Folgen sind schwache Halluzinationen, Wärme und Glücksgefühle.

Der Konsum von Lachgas ist keineswegs ungefährlich. Besonders heikel ist es, wenn beim Inhalieren des Gases ein Sauerstoffmangel entsteht – Bewusstlosigkeit und Hirnschäden können die Folge sein. Um den Rausch zu steigern, ziehen sich manche Konsumenten eine Plastiktüte über den Kopf. Hierbei droht Erstickungsgefahr, vor allem wenn jemand beim Inhalieren das Bewusstsein verliert.
 Wird Lachgas zusammen mit anderen Drogen verwendet, können unberechenbare und unangenehme Rauschzustände eintreten. In Verbindung mit Alkohol kommt es verstärkt zu Übelkeit und Erbrechen.

Mögliche Folgen

  • Taubheitsgefühle in Armen und Beinen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Organschäden
  • Schädigung des Nervensystems
  • verringerte Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit

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