Das spricht dagegen

Deshalb wird auf den Cannabiskonsum verzichtet

Wie du vielleicht gelesen hast, verzichtet die Mehrheit der Jugendlichen auf den Konsum von Cannabis. Das kann verschiedene Gründe haben. Wir zeigen dir ein paar entscheidende Dinge, die gegen den Cannabiskonsum sprechen.

„Ich mag den Geschmack einfach nicht!“
Gewisse mögen den intensiven Duft der Hanfpflanze und des Cannabisrauchs nicht. Für sie ist er regelrecht abstossend. Auch der anschliessende Geschmack an den Kleidern oder im Mund kann als unangenehm empfunden werden - insbesondere auch für das Gegenüber.

„Ich bin gegen den Zigarettenkonsum. Entsprechend kiffe ich auch nicht!“
Dass der Zigarettenkonsum der Lunge und dem Herzkreislaufsystem schadet, ist allgemein bekannt. Wusstest du, dass der Teergehalt von Cannabis um ein Vielfaches höher ist, als der Teergehalt von Zigaretten? Entsprechend ist das Kiffen sogar noch schädlicher für die Lunge und das Atemsystem als das Rauchen von Zigaretten. Um die Lunge zu schützen verzichten gewisse Jugendliche nicht nur auf Zigaretten sondern konsequenterweise auch auf den Cannabiskonsum. So vermeiden sie nebenbei auch das Risiko, durch das Kiffen zur Raucherin oder zum Zigarettenraucher zu werden.

„Ich will nicht, dass mich das Kiffen beeinflusst!“
Warum sollte man etwas ändern, wenn man mit sich und mit der aktuellen Situation zufrieden ist? Das denken sich Jugendliche, die sich gerade recht gut fühlen und mit der eingeschlagenen Richtung und Lebensgestaltung zufrieden sind. Kiffen kann insbesondere bei regelmässigem Konsum und bei grossen Konsummengen dazu führen, dass man sich und sein Verhalten verändert. Vielleicht hast du das auch schon bei Kiffenden aus dem Umfeld, zum Beispiel in der Schule, beobachtet? Gewissen Jugendlichen geht es teilweise auch einfach darum, einen klaren Kopf zu behalten, um die Aufgaben des Alltags gut bewältigen zu können. Sich „zu gedröhnt“ und „benebelt“ zu fühlen wird dann als hinderlich betrachtet.

„Ich will keinen Stress!“
Kiffen kann dazu führen, dass du Probleme mit der Polizei, deinen Eltern oder in der Schule bekommst. Cannabiskonsum ist in der Schweiz verboten und insbesondere im Strassenverkehr musst du mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen, wenn du Cannabis konsumiert hast und erwischt wirst. Bist du bereits am Arbeiten und stehst zum Beispiel bekifft vor deinem Chef, kann dies schlimme Folgen für deine berufliche Laufbahn haben. Also sagen sich viele: Lieber darauf verzichten und dafür weniger Stress und Konflikte haben.

„Ich treibe gerne Sport und will fit bleiben!“
Kiffen schadet deiner Fitness und deiner Leistungsfähigkeit. Schon kleinere Anstrengungen wie Treppensteigen können bei regelmässigem Kiffen mühsam werden und bei einem sportlichen Wettkampf wird man es erst recht schwer haben. Zusätzlich zum negativen Einfluss des Cannabiskonsums auf deine Atemwege spielt auch die entspannende Wirkung von THC auf den Körper und auf die Psyche eine wichtige Rolle. Unter dem Einfluss von THC hast du eine schlechtere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Ebenso verringert sich deine Körperbeherrschung. Es sinkt dann nicht „nur“ deine Leistungsfähigkeit sondern du hast auch ein erhöhtes Unfallrisiko.