Warum wird Cannabis konsumiert?

Kiffen aus Neugier?

Wie fühlt sich der Flash beim Kiffen an? Diese Frage stellen sich wohl die meisten, die zum ersten Mal aus Neugier kiffen. Der erste Joint ist etwas Aufregendes und Spannendes und es wird natürlich eine positive Wirkung erhofft. Vielleicht geht es auch darum, etwas Cooles zu machen?

Einmaliges Ausprobieren

Beim Cannabis bleibt es häufig beim einmaligen Ausprobieren. Viele lassen das Kiffen dann wieder sein, sei es, weil das Ganze nach dem ersten Mal seinen Reiz verliert, weil nicht die erhoffte Wirkung eingetreten ist, weil es einem schlecht wurde oder weil die Nachteile und die gesundheitlichen Risiken von Cannabis ausschlaggebend waren. Falls du gut darüber nachgedacht hast und trotz der Nachteile und Risiken das Kiffen einmal ausprobieren willst, solltest du unbedingt die "Safer-Use-Regeln" beachten.

Kiffen wegen dem Flash?

Jugendliche, die regelmässig kiffen, begründen dies oft mit dem Flash, also dem Effekt von THC auf das momentane Befinden. Sie wollen sich kreativer und stärker fühlen, oder versuchen ihr Bewusstsein zu erweitern.

Kreativität ist gefragt

Bestimmt kennst du andere Möglichkeiten, um die gewünschten Effekte zu erhalten? Wie wäre beispielsweise ein Konzert deiner Lieblingsband? Oder ein toller Abend mit deinen besten Freunden an cooler Location? Das sind nur zwei Beispiele, wie du dein Wohlbefinden steigern, bewusst geniessen, entspannen und deine Sinneswahrnehmung intensivieren kannst, ohne dabei deine Gesundheit zu gefährden.

Kiffen gegen Probleme?

Grösseren und kleineren Problemen begegnen wir im Verlauf unseres Leben immer wieder. Gerade die Jugendzeit und das junge Erwachsenenalter sind von diversen Herausforderungen geprägt. Vielleicht gibt es Probleme mit den Lehrpersonen, den Eltern oder Stress im Freundeskreis. Dann kann es einem schon einmal zu viel werden und die vermeintlich positiven Effekte vom Kiffen können verlockend sein.

Kiffen löst keine Probleme sondern schafft zusätzliche

Durch das Kiffen verschwinden die Probleme nur leider nicht. Vielmehr werden sie für einen kurzen Moment zu Seite geschoben. Gerade wenn du versuchst, unangenehme Gefühle zu verdrängen oder Probleme und Stress durch das Kiffen zu vergessen, ist die Gefahr gross, dass dein Konsum steigt. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Sucht führen und die Probleme nehmen zu anstatt ab.

Kiffen als Gruppenerlebnis?

Manche kommen zu ihrem ersten Joint, weil Freunde kiffen. Sie haben das Gefühl, dadurch gut anzukommen und in der Gruppe besser akzeptiert zu sein.

Nicht zu kiffen ist die Norm

Kommt es dir vor, dass alle Jugendlichen kiffen? Das Gegenteil ist der Fall. Viele Jugendliche haben noch nie gekifft und solche, die es ausprobieren, lassen es nach dem ersten Mal häufig wieder sein. Als "Nicht-Kiffende/r" bist du entsprechend alles andere als allein. Steh zu deiner persönlichen Einstellung und kommuniziere sie offen. Das wird von den Freunden meist geschätzt und gut akzeptiert. Viele Kiffende sind tolerant gegenüber anderen Haltungen und Einstellungen.

Kiffen als Abenteuer?

Mit Cannabis werden bestimmte Einstellungen und ein bestimmtes Image verbunden. Kiffende gelten teilweise als friedliche, kreative Leute mit einem positiven Bezug zur Natur, Interesse an Musik und mit einer offenen Haltung gegenüber fremden Kulturen und anderen Einstellungen. 

Action anstatt Gesetzeskonflikte

Willst du dein Leben etwas spannender machen oder du strebst ein bestimmtes Image an? Dann gibt es unzählige Möglichkeiten dazu wie actionreiche Sportarten (zum Beispiel Tauchen, Surfen, Biken), ein neues Projekt (zum Beispiel im OK für ein Festival mitwirken) oder eine Reise durch ein Land, welches du schon immer entdecken wolltest.