Methoden für einen Rauchstopp

Es gibt zahlreiche Angebote und Methoden für den Rauchstopp. Neben Nikotinersatzprodukten und Rauchstoppberatungen werden beispielsweise Hypnosen oder Akupunkturbehandlungen, Entwöhnungskurse und Bücher angeboten.

Für welche Rauchstoppmethode entscheide ich mich?

Welche die beste Methode für einen Rauchstopp ist, lässt sich nicht für alle gleich beantworten und ist individuell unterschiedlich. Du bist die Person, die dich selbst am besten kennt. Wenn es dir realistisch erscheint, dass du deinen Rauchstopptag festlegst und es dann alleine schaffst aufzuhören, solltest du es unbedingt versuchen. Klappt es nicht, kannst du dir immer noch Hilfe holen.
Bist du eher unsicher, ob es spontan klappt und möchtest professionell beim Rauchstopp unterstützt werden, dann hol dir Hilfe. Es gibt zahlreiche, teils kostenlose Angebote. Teilweise werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Beratung, Nikotinersatz oder Medikamente?

Als Hilfe für einen Rauchstopp stehen sowohl Beratungen und Therapien als auch Nikotinersatzprodukte oder Medikamente zur Verfügung. Keine der Methoden ist grundsätzlich besser oder schlechter als die andere. Beratungen und Therapien helfen dir, dein Verhalten zu ändern und abzulenken, wenn du Lust nach einer Zigarette hast. Nikotinersatzprodukte (Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten, Inhaler) ersetzen in erster Linie das Nikotin aus den Zigaretten und mildern die Entzugserscheinungen. Dank weniger Entzugserscheinungen fällt die Verhaltensänderung vielen Ex-Rauchern einfacher. Medikamente gegen die Nikotinsucht sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, damit bei Nebenwirkungen sofort reagiert werden kann.

Kombination aus Beratung und Nikotinersatz

Laut verschiedenen Studien ist eine Kombination aus fachlicher Beratung und dem Einsatz von Nikotinersatzprodukten oder Medikamenten die erfolgsversprechendste Methode für einen Rauchstopp.